...heißen Sparprogramme, weil sie an Erspartes der Wähler gehen
Oder besser: warum wird ein Gesetz als Sparprogramm bezeichnet, wenn es vor allem darauf abzielt, durch Erhöhung von Abgaben die Einnahmen zu erhöhen?
Politisches Neusprech at its best....
Angelehnt an die "Sechs steilen Thesen" möchte ich hier folgende Gegenthese aufstellen:
Es ist genau eine These, von der im Rückwärtsgang Argumente gesucht wurden.
Nämlich die sechste der Thesen. Ausgehend von der Idee, daß die Parteien eine funktionierende Online-Plattform brauchen, werden die 5 Argumente vorher entwickelt. Das läßt sich relativ leicht begründen. Und zwar im Vorwärtsgang wie folgt:
These Nummer 1:
Onlinewahlkampf funktioniert nicht, weil es keinen Onlinewahlkampf gibt.
Antwort Nummer 1:
Nur mal so zum drüber nachdenken:
Im Spiegel wird unsere Bundeskanzlerin mit den folgenden Worten zitiert:
"Ich bin mir der Risiken voll bewusst, aber wir haben diese Entscheidung nach gründlichem Abwägen des Für und Wider und mit einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein getroffen", sagte die CDU-Chefin.
Man mag über Thilo Sarrazin denken was man will, und man mag über ihn auch sagen will. Vor allem sein ruppiger Ton und seine manchmal deplazierten Aussagen, die inhaltlich schon nur noch selten als Provokation geeignet sind, machen ihn zu einem enfant terrible der deutschen Politik und Gesellschaft.
So sehr ich Andre Vatter vom Basic Thinking Blog recht gebe, wenn er fordert, daß wir auf die Straße gehen sollen und unser Umfeld über die Kurzsichtigkeit einiger Politiker aufklären sollen, so sehr muß ich ihm doch widersprechen, daß Polemik dazu das Mittel der Wahl ist.
Meine Argumente liefert er in seinem Artikel gleich mit:
Im Indiskretions-Blog ist ein Kommentar zur "Last Night of the Proms" zu lesen. Ich persönlich bin ja sowieso jemand, der schon seit seinem 16. Lebensjahr mit Klassik zu füttern und begeistern ist. Deshalb und wegen der Erfahrungen mit meinem Umfeld muß ich der These, daß junge Menschen für so etwas nicht zu begeistern sind, widersprechen. Klar, daß es vielleicht nicht gut für die Quote ist, das mag sein. Aber ich stimme zu, eine Versuch sollte es wert sein.
Macht Euch mal eine Timeline und überlegt, wie oft schon was zu GM und Opel erzählt wurde. Und wie oft das wieder irgendwo im Sumpf verschwunden ist, bevor die nächste Welle kam. Und jetzt? Zitat Spiegel Online:
Laut Reuters will GM für den Verkauf an Magna aber Bedingungen stellen - welche, wurde zunächst nicht bekannt. Die endgültigen Details müssten noch ausgehandelt werden, hieß es. Merkel sagte, sie habe den Eindruck, es handle sich dabei um "beherrschbare und verhandelbare Dinge".
It still makes me wonder: people who should know better still trust google with all their data. Not that there are reasons I could name for not doing so, but I would not trust google to keep my mails private, don't spy on short messages I send or archive documents it can somehow get its hands on. It's just scary how trustworty google is. Hey: it's a US company and I am pretty sure - though again without proof - that it cooperates with the american government. And I must admit, I don't like how much access to private data that has.
Manchmal, beim Lesen so mancher Artikel - und zwar sowohl online als auch offline - beschleicht mich das dumpfe Gefühl, daß nach wie vor unregulierter Wettbewerb als das Maß aller Dinge zur Verbesserung der Situation des Einzelnen angesehen wird. Und ich will mal kurz los werden, warum ich das nicht so sehe. Auf der Basis folgender Grundannahmen:
2000 sogenannte Cybercops - das fordert der Rainer Wendt von der Polizeigewerkschaft. Warum auch nicht. Dann sind sie immerhin virtuell und nicht real. Könnte man sagen. Man könnte auch der Meinung sein, daß das schon in Ordnung geht - wir haben auch Streifenpolizisten auf den Straßen. Wenige zwar, und schon gar nicht mehr zu Fuß. Sagt zumindest das Law Blog. Glaub ich auch. Denn zu Hause hab ich davon schon lange keinen einen mehr gesehen. Weder zu Fuß noch im Auto.